Startseite Internetangebot Wasserwirtschaftsamt

Startseite des Wasserwirtschaftsamtes

Gewässerrandstreifen im Amtsbezirk Deggendorf

Gewässerrandstreifen

Durch das Volksbegehren "Rettet die Bienen" wurde in Bayern 2019 die gesetzliche Verpflichtung zur Einhaltung von Gewässerrandstreifen eingeführt.

Gewässerrandstreifen

Zur Projektseite

Donauausbau

Der Ausbau der Wasserstraße und die Verbesserung des Hochwasserschutzes an der Donau ist eines der größten und wichtigsten Infrastrukturprojekte in Bayern respektive in Deutschland.

Zur Projektseite

Aktuelle Meldungen

Veranstaltungen

Eine Übersicht aller aktuellen Veranstaltungen finden Sie hier.

Spatenstich für den Hochwasserschutz in Gangkofen

Spatenstich für den Hochwasserschutz in Gangkofen

In Gangkofen hat kürzlich der Spatenstich für den Hochwasserschutz stattgefunden. Vertreter aus Politik und Wirtschaft läuteten damit offiziell die Bauarbeiten ein.

Der Markt Gangkofen befindet sich am westlichen Rand des Landkreises Rottal-Inn. Ziel der Maßnahme ist der Schutz vor Überflutungen durch die Bina. Ebenso soll die ökologische Qualität des Gewässers verbessert werden und Räume für Erlebnisse und Erholung geschaffen werden.

Gemäß dem Landesentwicklungsprogramm Bayern von 2013 sollen Siedlungen vor einem 100-jährlichen Hochwasserereignis geschützt werden. Um die möglichen Auswirkungen des Klimawandels zu berücksichtigen, wird in Bayern bei neuen Hochwasserschutzmaßnahmen zusätzlich ein vorsorgender Klimazuschlag in Höhe von 15% angesetzt. Nach Umsetzung der Maßnahme wird das vorgegebene Schutzziel erreicht.

Die geplanten Hochwasserschutzmaßnahmen an der Bina beginnen in etwa auf Höhe der ehemaligen Bahntrasse und enden unterhalb der Kläranlage von Gangkofen. Der Hochwasserschutz soll durch mehrere Elemente sichergestellt werden. Um den Bau technisch, organisatorisch, hochwasserschutztechnisch und verkehrlich beherrschbar zu gestalten, wird das Gesamtprojekt in fünf Bauabschnitte unterteilt.

Im ersten Bauabschnitt auf Höhe der Kläranlage wird die Schlossstraßenbrücke ertüchtigt, das Pegelgerinne als auch das Pegelgebäude erneuert und Hochwasserschutzwände errichtet.

Hier fand auch der Spatenstich statt. Hannes Berger (Foto, v.l.), stellvertretender Leiter des Wasserwirtschaftsamtes Deggendorf, Edeltraud Plattner, stellvertretende Landrätin des Landkreises Rottal-Inn, Ministerialdirektor Dr. Rüdiger Detsch, Bürgermeister Matthäus Mandl, Monika Linseisen von der Regierung von Niederbayern und Eva Hopfenspirger, Projektleiterin des Wasserwirtschaftsamtes Deggendorf, setzten den symbolischen Startpunkt für die Bauarbeiten.

Spatenstich GangkofenFoto: WWA Deggendorf
Kick off zur grenzüberschreitenden Maßnahme zur Verbesserung der Versorgungssicherheit in der Trinkwasserversorgung

Grenzübergreifendes Projekt für zukunftssichere Trinkwasserversorgung im Bayerischen Wald und der Region Pilsen

„Gemeinsam gestalten wir die Wasserversorgung von morgen“ — so lautete der Tenor beim Kick off des bayerisch tschechischen Projekts „Trinkwassertalsperren Frauenau, Nýrsko und Lučina – grenzüberschreitende Maßnahmen zur Verbesserung der Versorgungssicherheit in der Trinkwasserversorgung (FrauNyLu)“ am 25. Februar 2026 in Frauenau.

Kommunale Vertreterinnen und Vertreter sowie Gäste aus Ministerien, Behörden und Verbänden beider Länder informierten sich über die Ziele des Vorhabens: die Entwicklung einer gemeinsamen Strategie mit konkreten Handlungsoptionen zur Stärkung der Wasserversorgungssicherheit in Zeiten des Klimawandels. „Gemeinsam den Umweltveränderungen zu begegnen, ist der beste Weg, unsere Trinkwasserversorgung langfristig zu sichern – daher freue ich mich über den Start dieses bayerisch tschechischen Projekts.“ so Dr. Monika Kratzer, Präsidentin des Bayerischen Landesamtes für Umwelt (LfU). Im Rahmen des grenzübergreifenden Projekts prüfen die Projektpartner die derzeitige und künftige Versorgungssicherheit mit Trinkwasser in der Region mit den drei bestehenden Talsperren Frauenau, Nýrsko und Lučina. Das Vorhaben wird durch das EU-Programm INTERREG Bayern - Tschechien gefördert. Beteiligt sind von bayerischer Seite der Zweckverband waldwasser, das Wasserwirtschaftsamt Deggendorf und das LfU , das zugleich Leadpartner ist. Von tschechischer Seite sind die zwei staatlichen Institutionen aus Prag, T. G. Masaryk Water Research Institute und Povodí Vltavy, State Enterprise, als Projektpartner eingebunden. Die geförderten Projektkosten belaufen sich auf rund 1,5 Mio. Euro. Das auf drei Jahre angelegte Projekt endet am 31.10.2028.

Bayern und Tschechien haben die gemeinsame Aufgabe, die Versorgungssicherheit im Projektgebiet auch für die kommenden Jahrzehnte zu sichern. Die in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts errichteten drei Talsperren sind aktuell wichtige Standbeine, um die Bevölkerung in der Region mit ausreichend Trinkwasser zu versorgen. Die schon heute spürbaren Klimaveränderungen und wachsenden Nutzungsansprüche lassen die Bedeutung der Talsperren weiter zunehmen.

Dr. Kratzer bekräftigt daher: „Andere Verbundsysteme zeigen, dass vernetzte Anlagen und gemeinsame Lösungen die Versorgungssicherheit in der gesamten Region und für alle Partner stärken.“ Deshalb betrachten die Projektpartner länderübergreifende Szenarien und entwickeln aufeinander abgestimmte Lösungen für die nahe Zukunft.

Projektpartner von deutscher und tschechischer Seite (LfU, Zweckverband waldwasser, Regionalbehörden und Projektpartner T. G. Masaryk Water Research Institute und Povod Vlta State Enterprise) (Quelle: LfU) Projektpartner von deutscher und tschechischer Seite (LfU, Zweckverband waldwasser, Regionalbehörden und Projektpartner T. G. Masaryk Water Research Institute und Povod Vlta State Enterprise) (Quelle: LfU)
Geschiebezugabe an der Isar für 2026 abgeschlossen

Geschiebezugabe an der Isar für 2026 abgeschlossen

Auch im Jahr 2026 wurde vom Wasserwirtschaftsamt Deggendorf wieder Kies in die Isar bei Plattling eingebracht. Der Kies stammt aus Baggerungen der Schifffahrtsstraße in der Donau und soll zunächst die Flusssohle der Isar stützen. Von dort wandert er langsam in Richtung Donau, wo er ebenfalls stabilisierende Wirkung entfaltet. Diese natürliche Maßnahme zur Sohlstabilisierung ist jährlich notwendig und hat viele positive Wirkungen. Die vielen Stauhaltungen an der Isar verhindern heute, dass Kies aus dem Einzugsgebiet des Flusses in den Alpen bis zu uns ins Mündungsgebiet gelangt. Nachdem die Isar nach wie vor eine hohe Fließdynamik hat, würde sie sich den Kies aus der eigenen Flusssohle abtragen und sich damit immer mehr eingraben. Die jährliche Kieszugabe wirkt dem entgegen und stabilisiert das System bis weit in die Donau hinein. Heuer wurden wieder 33.0000 m³ Kies zugegeben. Diese Zugabe wirkt sich aus auf die laufenden Renaturierungsmaßnahmen positiv aus. Die Isar kann damit wieder mehr Eigendynamik entwickeln. Ein weiterer Vorteil entsteht für das in wenigen Wochen anstehende Laichgeschäft der kieslaichenden Fischarten in der Isar. Nase, Barbe, Nerfling, Huchen und Co. Nehmen den frischen Kies begeistert an, um ihre Laichgruben anzulegen. Spätestens Anfang Mai wird es in der Isar und ihren Nebengewässern wieder wimmeln vor frisch geschlüpften Jungfischen. Die Kieszugabe erfolgt als Gemeinschaftsprojekt zwischen der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung und der Bayerischen Wasserwirtschaft. Geschiebezugabe 1

Geschiebezugabe 2
Neubau der Flussmeisterstelle Straubing - Stahlskulptur "Woge/Welle" überzeugt bei Wettbewerb zur Kunst am Bau

Kunst am Bau - Flussmeisterstelle Straubing

Die Flussmeisterstelle Straubing wird neu gebaut. Die Stahlskulptur mit dem Titel „Woge/Welle“ von Clemens Hutter aus Hohenberg an der Eger (Landkreis Wunsiedel) wird den Neubau zieren. Das entschied das Preisgericht am Ende des Wettbewerbs zur Kunst am Bau einstimmig. Der Neubau der Flussmeisterstelle im Gewerbepark Alburg soll im Juli 2027 in Betrieb gehen. Die vollständige Pressemeldung ist auf der Homepage des Staatlichen Bauamtes Landshut einzusehen.

Weltwassertag 2026: Water and Gender

Weltwassertag 2026

Der Weltwassertag wird jedes Jahr am 22. März von den Vereinten Nationen ausgerufen. Sauberes Trinkwasser und eine Sanitärversorgung sind von den Vereinten Nationen als Menschenrechte anerkannt. Der Weltwasser 2026 findet unter dem Motto "Water and Gender - Wasser und Gleichberechtigung" statt.

Die globale Wasserkrise betrifft alle, aber nicht alle gleichermaßen

Laut der Weltgesundheitsorganisation haben mehr als 1 Milliarde Frauen – mehr als ein Viertel aller Frauen weltweit (27,1 %) – keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. 1,8 Milliarden Menschen haben immer noch kein Trinkwasser vor Ort und in zwei von drei Haushalten sind Frauen hauptsächlich für das Wasserholen verantwortlich. Sie tragen die Hauptlast, wenn es keinen sicheren Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitären Anlagen gibt. Sie holen Wasser, bewirtschaften es und kümmern sich um Kranke. Dies erfordert Zeit und Kraft, die ihnen für den Schulbesuch oder bezahlte Arbeit fehlen. Zudem gefährden sie ihre Gesundheit sowie Sicherheit und verpassen dabei Chancen. Gleichzeitig sind sie häufig von Entscheidungen und Führungspositionen im Wassersektor ausgeschlossen. Deshalb ist die Wasserkrise auch eine Frauenkrise. Es braucht einen Wandel, bei dem Frauen gehört werden und gleichberechtigt mitentscheiden. Frauen müssen in allen Bereichen der Wasserwirtschaft mitwirken können. Sie müssen den Wandel vorantreiben – als Ingenieurinnen, Wissenschaftlerinnen, Kommunalvertreterinnen und Fachkräfte für Wasserversorgung und Abwassertechnik. Auf unserer Themenseite zum Weltwassertag finden Sie weitere Informationen und Interviews mit vier Frauen, die über Wasser weltweit berichten.

Projekte und Maßnahmen Ihres Wasserwirtschaftsamtes

Hochwasserwarnungen

Bayernkarte mit eingefärbten Flächen im Fall einer Hochwasserwarnung

Hochwasser-
nachrichtendienst

Aktuelle Messwerte

Wasserstände an Flüssen und Seen, Grundwasserstände, Gewässerqualität u.a.

Messwerte

Verhalten im Notfall

Sie beobachten eine Gewässerverschmutzung, Fischsterben oder Probleme mit dem Trinkwasser?

So reagieren Sie richtig

Ihr Wasserwirtschaftsamt - zuständig für...

0,8

Mio. Einwohner

217

Kilometer Hochwasserdeiche

346

Kläranlagen

426

Trinkwasserschutzgebiete

Aktion Grundwasserschutz

Die „AKTION GRUNDWASSERSCHUTZ – Trinkwasser für Bayern“ bietet dem unsichtbaren Grundwasserschatz eine Bühne, die ihm aufgrund der Verborgen­heit im Untergrund normalerweise nicht zur Verfügung steht, schafft Bewusstsein und initiiert Partnerschaften.

Weitere Videos
Hier beginnt der Footerbereich mit Links zu unseren Social Media-Kanälen, zu unseren Newslettern und unseren Themenportalen.